Das Babylonische Zeitwesen
Eine Besonderheit der Erscheinungsform der Menschheit ist das Ergebnis des sogenannten Babylonischen Zeitprogrammes, das vor etwa 5.000-6.000 Jahren über die kollektive menschliche mentale Zone begonnen hat, eine Welt zu formen, in sich  auf eine lineare, auf die äußere Effizienz ausgerichtete Priorität, beschränkt. Das Babylonische Zeitprogramm, das von dieser Wurzel ausgehend über das Römische Imperium das Abendland erreichte, hat dann im folgenden seinen energetischen Samen über die Liebesbotschaft gestülpt und sie als Träger mißbraucht, um seine Ziele europaweit zu verankern und auch hier zur Blüte zu bringen. Zusammen mit seinem Ableger auf dem neuzeitlichen amerikanischen Kontinent, haben die Ausformungen dieses materialistischen Zeitprogrammes, das auch im Verhältniscode 12:60 definiert wird, über die Maschinen-technologie begonnen, die ganze Welt nicht nur zu beherrschen, sondern zunehmend auch die Biosphäre zu zerstören. Das ist ein Faktum. Die Früchte dieser Entwicklung nicht als das, was sie sind, zur Kenntnis zu nehmen, nämlich als Deformation des göttlich schöpferischen Potentials im menschlichen Wesen, ist schlicht und einfach ein Selbstbetrug. Damit eine Verurteilungshysterie in Gang zu setzen, wäre ganz falsch. Es ist allerdings sinnvoll, und auch einem intelligenten Wesen entsprechend, an den Schöpfungen und den Auswirkungen der abgelaufenen Zeitprogramme sein Bewußtsein zu korrigieren. Da wir allemal durch Fehler und die daraus resultierenden Schmerzen lernen, war selbstverständlich auch dieser Weg erlaubt, grausam genug war er wohl. Außerdem waren wir, und sind es zum Teil immer noch, miterschaffend an diesem Lernprogramm beteiligt: jetzt und in früheren Inkarnationen. Das Programm der Babylonischen Zeit hat den Planeten Erde zunächst lokal, dann später europaweit und in der letzten Epoche der Geschichte weltweit erfaßt und ist in jener uns allen bekannten Doktrin “Zeit ist Geld” auf dem Gipfel der Ausformung angelangt. Es  war also zweifelsfrei ein gangbarer Weg innerhalb der Spielarten, um alternative Möglichkeiten auszuprobieren, wir hatten die Freiräume dazu in der karmischen Zeit. Wir konnten also auch Programme außerhalb der quellkonformen Qualität der bedingungslosen Liebe kreieren. Meint Ihr nicht auch, daß die Früchte der Programme das beste Erkennungszeichen für deren Tauglichkeit sind? Es wird hier keine Wertung vorgenommen, es genügt eine Bestandsaufnahme unserer ganz konkreten Erdenwelt zu machen. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen: und diese Früchte, die das Babylonische Zeitprogramm als Ergebnis sichtbar gemacht hat, müßten reichen, uns wachzurütteln. Ist nicht der unerträgliche Kampf und seine Wirkfelder auf allen Ebenen, in der zwischenmenschlichen Beziehung, in der sozialen Ordnung, in der staatlich kollektiven Ordnung, zwischen den Völkern untereinander, ausreichend genug in Erscheinung getreten? Das Programm Babylons hat ein Bewußtsein geschaffen, das Mißtrauen, Macht und Gier ausgesät hat, das das variantenreiche Konzept von Herr und Sklave und viele weitere Destruktionsenergien generiert hat. Illusionen nachzujagen, Vorrangstellungen im Sinne des Mehrwertseins zu erreichen, hat das Kains-Prinzip zur Norm des Planeten Erde werden lassen. Mehr sein zu wollen, mehr haben zu wollen als andere ist die Antriebsenergie dieses Zeitprogrammes gewesen. Dementsprechend sind auch die nicht mehr zu leugnenden Auswirkungen auf das ganzheitliche Darstellungsfeld der Quelle, auf die Biosphäre, sichtbar geworden. Schwerwiegende Beeinträchtigung der unmittelbaren Biosphäre in Zusammenhang mit den anderen Reichen, den pflanzlichen Welten, den tierischen Welten, den menschlichen Welten, spiegelt die Ausformung des falschen Zeitprogrammes in der Verschmutzung all überall: in der Luft ebenso wie im Wasser und letztlich in der Verschmutzung unserer Gedanken, in unseren Bewußtseinsfeldern, in den mentalen Zonen unseres Seins. Dem entsprechend ist die Wirkung auf den Menschen: Verlust von Lebensfreude, Verlust von Lebensbejahung. An die Stelle von Gesundheit, von Wohl- befinden, von Harmonie und Glück sind Frustration, Traurigkeit, Mangel, Not und Existenzkämpfe getreten. Ganz wertfrei, nur als mentale Bestandsaufnahme, muß man feststellen, daß dieses Zeitprogramm, das den vorher beschriebenen Verlauf genommen hat, jene Wirkfelder brachte, die für uns eine Sackgasse darstellen, aus der wir scheinbar nicht mehr entrinnen können. Längst ist den Wissenschafts- disziplinen bekannt, daß mit den herkömmlichen Mitteln und Wegen eine Sanierung der Deformationen auf unserem Planeten unmöglich ist. Noch dazu ziehen selbst aufrüttelnde Meldungen nur sehr halbherzige Konsequenzen nach sich, weil solche Sanierungswege scheinbar die Lebensqualität eines Drittels der Menschheit  beeinträchtigen würden. Oder würde vielleicht doch nur der Profit der alles beherrschenden Strukturen geschmälert? Die Sanierung unseres Planeten Erde in der linearen Kausalität müßte zu einer grundsätzlichen Korrektur unserer bisherigen (un)geistigen Wege führen. Das würde bedeuten, daß das einen augenblicklichen Kollaps unserer für unverzichtbar gehaltenen Lebenswirklichkeiten zur Folge hätte. Der einzige Ausweg aus der Misere möchte sich im Ruf “Zurück zur Natur”, zurück in primitive, fellachische Lebensordnungen, verwirklichen. Das kann es ja wohl nicht gewesen sein, denn es kann nicht der Sinn und das Ziel sein, daß wir im primären, dauernden Existenzkampf tagein tagaus wie im tierischen Lebensvollzug nur darauf konzentriert wären, gleichsam das Überleben, das physische Überleben, das biologische Leben zu erkämpfen. Der lineare Ausweg existiert nicht. Für viele ist daraus längst die paranoide Vorstellung entstanden, daß nur noch der totale Kollaps, also der vom Planeten selbst ausgelöste Zusammenbruch, den auf der Erde existierenden menschlichen Abfallhaufen mit all seinen Entwicklungen vernichten kann. Auch diese Perspektive ist eine lineare, dritt-dimensional begrenzte Denkweise, die nur Schrecken und Angst auslösen kann.